Am Vortag hatte ich gegenüber der Appartementanlage im Imbiss das Frühstück bestellt: Croissants und Brötchen, diese waren um 7:30 Uhr abholbereit. Nach dem Frühstück war auch schon wieder die Zeit der Abreise gekommen, alles in allem haben wir uns an der Schlei sehr wohl gefühlt und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass man dort eine Woche und länger schön Urlaub machen kann!
Das nächste Ziel auf unserer Tour war der Onkel meiner Frau, Paul, samt Frau Margrit, denn wenn man sich schon im tiefsten Norden aufhält, dann drängt sich ein Abstecher zur buckligen Verwandtschaft geradezu auf, zumal der Umweg, sofern überhaupt vorhanden, nur minimal war. Der Besuch war sehr schön und wie zu erwarten viel zu kurz, jedoch haben wir wieder eine Schlafphase des kleinen Krümels zur Weiterfahrt genutzt.
Als Geschenk für die Jungs gab es dann sogar noch zwei funktionstüchtige elektrische Lokomotiven der Spurweite N und einen Waggon der Spur H0 mit, worüber alle sich sehr gefreut haben!
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| Das wird die Gartenbahn innerhalb der Gartenbahn! |
Wir kamen in Klütz um kurz nach zwei an und sahen gerade noch, wie der kleine Kaffeebrenner zur 14 Uhr Fahrt aufbrach - das war aber so kalkuliert, denn es wollte noch das Umfeld inspiziert und sich mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut gemacht werden, geplant war die 15 Uhr Fahrt.
Etwas schade war, dass wieder "nur" eine Diesellok fuhr, die beiden Dampfloks standen wohl aufgrund wirtschaftlicher Faktoren nur im abgeschlossenen Lokschuppen - sehr schade für die kleinen Dampfeisenbahnfreunde. Ein Highlight war die Segment-Drehscheibe, so etwas sieht man nicht allzu oft.
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| Segment-Drehscheibe |
Überhaupt war der gesamte Bahnhofsbereich sehr gepflegt und sauber, aber das ist wohl wenigstens teilweise auch dem Umstand zu verdanken, dass hier erst wieder seit drei Jahren Betrieb herrscht. Eine Infotafel dokumentiert den Wiederaufbau seit dem Jahr 2011, dazu gibt es in einem Nebenraum ein sehr kleines Museum.
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| Der Lokschuppen mit den beiden Dampfloks |
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| Bahnhofsgebäude mit Ticketverkauf und kleinem Museum |
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| Zwei kleine große Dampfeisenbahnfreunde warten auf den Zug |
Die Fahrt war mit 5 Kilometern einfacher Länge von der Distanz her sehr kurz, aber durch die langsame Fahrt auf den schmalen Gleisen sehr unterhaltsam. Die Rückfahrt im offenen Aussichtswagen war schlicht herrlich.
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| Offener Aussichtswagen |
Auf Nachfrage durften wir nach der Rückkehr nach Klütz zusehen, wie die insgesamt vier Waggons von der Diesellok in den Schuppen geschoben wurden - dort waren noch fünf weitere Dieselloks sowie weiteres Rollmaterial zu sehen, allesamt zumindest auf den ersten Blick in einem optisch hervorragenden Zustand.
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| Offener Aussichtswagen: sehr luftig |
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| Feierabend |
Positiv sind das äußerst gepflegte Erscheinungsbild der gesamten Anlage sowie der top Unterhaltszustand des Rollmaterials zu bewerten, leider gibt es Abzüge für das nicht sehr transparante Fehlen der Dampflok, immerhin wird mit dieser online an allen Stellen geworben und sie dann nur an ausgewählten Tagen einzusetzen ist schon etwas frech.
| Trivia Klützer Kaffeebrenner |
| Spurweite | 600 mm |
| Streckenlänge | 5,0 km |
| Vmax | 20 km/h |
| Fahrtzeit hin & zurück total | 50 Minuten |
| Bewertung | 4 Sterne |
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