Sonntag, 1. September 2019
Sonntag, 16. Juni 2019
Zehnte Etappe: Steyr - Steyrtalbahn - Wien (170 km)
Die Steyrtalbahn war mir seit Jahrzehnten ein Begriff, da ein Nürnberger Gartenbahn-Hersteller jahrelang einen (wie sich herausstellte) nicht ganz vorbildgerechten Speisewagen ebendieser Steyrtalbahn im Sortiment hatte.
Steyr selbst war unerwartet schön, wir hatten für zwei Nächte eine Ferienwohnung gemietet. Der Abfahrtsbahnhof war bei unserer Ankunft seltsam verlassen, jedoch hat schlussendlich alles zur Zufriedenheit geklappt.
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| Schmalspurromantik, leicht eingestaubt |
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| Hier fangen normalerweise Detektivgeschichten an.. |
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| Gleich erkannt: Baureihe U. |
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| Sie können also nicht nur schön in Österreich. |
Auf der Rückfahrt gab es original Kesselwürste (im Lokkessel gegart), was ich als Idee sensationell gut fand, leider konnten diese Würste geschmacklich nicht ganz halten, was man sich davon erhofft hatte.
Das war die letzte Museumseisenbahn auf der Tour 2019, Wien konnte kommen und machte den krönenden Abschluss.
Samstag, 15. Juni 2019
Neunte Etappe: Steyr - Waldviertelbahn - Steyr (269 km)
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| Schöne Lokomotiven können sie in Österreich. |
An besagter Fahrt war auch die Jugendgruppe des Akkordeonvereins zugegen, und was in der Theorie für etwas Schauerkälte sorgen konnte, war in der Realität richtig nett anzuhören. Die Fahrt war top.
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| Auch noch in Betrieb: die beiden 2095er Dieselloks |
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| Nur noch ein Torso: Alte Baureihe U. |
Freitag, 14. Juni 2019
Achte Etappe: Zell am See - Steyr
Donnerstag, 13. Juni 2019
Siebte Etappe: Zell am See - Zillertalbahn - Zell am See (234 km)
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| Nostalgie-Waggon |
Da keine fixen Sitzplätze vergeben wurden, suchten die Jungs wieder den schönsten Ort im Zug auf: auf der Bühne direkt hinter der Lok. Das Wetter war wieder super, das machte die Fahrt nochmal so schön.
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| Bewirtung im Zug |
Der Wirtschaftswagen war toll hergerichtet mit Verzierungen an den Holzbalken, aber auch die anderen Waggons waren in einem auffällig guten Zustand.
Am Endhaltepunkt suchten wir ein laut Google sehr gutes Lokal auf, welches auch in der Realität sehr gut war, und aßen zu Mittag. Da es direkt an der Bahnstrecke lag, war hier ausreichend Unterhaltungsprogramm für die Jungs geboten.
Noch ein Eis zum Nachtisch, und schon wieder wurden die Waggons aufgesucht, damit man den Zug auch auf keinen Fall verpassen würde.
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| Auch schön. |
Mittwoch, 12. Juni 2019
Sechste Etappe: Pinzgauer Lokalbahn
Etwas befremdlich war die angekündigte Abfahrtszeit des Nostalgiezuges um genau 9:18 Uhr. Auf den zweiten Blick macht das natürlich Sinn, denn der Dampfzug ist in den Regelbetrieb der Pinzgauer Lokalbahn eingebunden, welcher regulär von Dieseltriebwagen abgewickelt wird.
Die Anfahrt war wieder erfrischend kurz, in nicht einmal einer Viertelstunde waren wir da.
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| Einheits Wartehäuschen |
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| Große Wassermassen |
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| Schönes Teil. |
Dienstag, 11. Juni 2019
Fünfte Etappe: Klagenfurt - Zell am See (225 km)
In Zell am See angekommen, konnten wir glücklicherweise vorzeitig einchecken und nutzten die Zeit für einen Spaziergang ans Wasser und ein Abendessen in einem nicht zu weit entfernten Restaurant.
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| Ganz schön windig, schönes Panorama. |
Montag, 10. Juni 2019
Vierte Etappe: Minimundus und Pyramidenkogel
| Die blau-gelben Teufelskicker und der kölsche Brasilianer |
| Um die Welt an einem Tag |
| Der Petersplatz im Modell |
Der Raketenstart immer eine 15 Minuten vor der vollen Stunde wurde als spezielles Highlight angepriesen, aber dafür hätte die Rakete schon gern etwas mehr als die 2 Meter an einer Teleskopstange in die Luft steigen dürfen. Dennoch war es eine schöne Reise in die Vergangenheit und alles in allem ein tolles Erlebnis!
Da als Kombiticket gelöst, ging es wieder off topic in Bezug auf Eisenbahnen zum Pyramidenkogel. Dieser ist weitgehend aus Holz gebaut und zu Fuß zu erklimmen.
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| Ein schöner Turm, der Pyramidenkogel |
Sonntag, 9. Juni 2019
Dritte Etappe: Klagenfurt - Stainzer Flascherlzug - Klagenfurt (232 km)
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| Wörthersee bei Klagenfurt |
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| Schicke Tenderlok |
Fairerweise sei angemerkt, dass in Österreich Vatertag war (und ich als Vater bekam auf dem Rückweg auch noch eine Flasche Weißwein geschenkt) und was andere in ihrer Freizeit machen.. nun denn.
Die Fahrt an sich war die rumpeligste, die ich bislang erlebt habe, die Gleise sind reichlich holprig und uneben verlegt. Der Aufenthalt auf den Wagenplattformen war auch verboten, das war tatsächlich sinnvoll und nachvollziehbar.
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| Farbenfrohe Waggons |
Samstag, 8. Juni 2019
Zweite Etappe: Holzkirchen - Taurachbahn - Klagenfurt (349 km)
Irgendwann unterwegs beschlossen sowohl die Google Navigation als auch das Bord-Navi, dass wir zur schnelleren Zielerreichung die Autobahn besser verlassen sollten, was wir auch taten. Als die Ortschaften Murau/Tamsweg ausgeschildert waren, klingelte etwas in meinem Kopf. Kurz darauf kreuzten Schmalspurschienen unseren Weg, ein paar hundert Meter später stand ein einsamer Kesselwagen an einem Ort namens Maria Pfaff, da dachte ich, steigst aus und machst ein Foto.
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| Maria Pfaff: direkt an der Straße liegt dieser kleine Bahnhof |
Eine glückliche Fügung wollte es jedoch so, dass ein nettes älteres Ehepaar gerade mit den Vorbereitungen für einen Fahrtag beschäftigt war. Ein kurzes Gespräch später erfuhren wir, dass das zugehörige Rollmaterial im nur 5 km entfernten Mauterndorf untergestellt wäre und ihres Wissens auch jemand vor Ort sein müsste.
Eine Pause war ohnehin angesagt, also fuhren wir das kurze Stück wieder zurück und es waren auch tatsächlich Thomas und David da, die gerade eine Lok reparierten. Im Fuhrpark der Taurachbahn waren vier, fünf, sechs Dampfloks sowie eine Diesellok, das war schon beeindruckend.
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| Drehscheibe und allerhand Rollmaterial |
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| Ein schönes Ding: die 699.01 |
Auch hier kamen wir sehr nett ins Gespräch und aus einer Eingebung heraus frage ich nach, ob sie zufällig etwas über den Verbleib der Aquarius, der erklärten Lieblingslok der beiden Großen wüssten. Die Antwort, die uns vorsichtig ausgedrückt sehr verblüffte war: "die steht hinten im Schuppen". Wir wussten, dass sie derzeit nicht in Betrieb und irgendwo in Österreich abgestellt ist, aber nur 250 Meter entfernt? Damit hatte ich nicht gerechnet!
Für uns wurden sogar kurz die Arbeiten unterbrochen und der Schuppen aufgesperrt. Das mag für die überwiegende Mehrheit der Leser nichts besonderes sein, wir fünf haben uns darüber aber sehr, sehr gefreut. Die Aquarius ist inzwischen bedingt einsatzbereit und laut Aussage des Experten eher kompliziert zu fahren, da das Heizen bei dieser Lok wohl eine Herausforderung ist.
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| Da steht sie, die Aquarius! |
Freitag, 7. Juni 2019
Erste Etappe: Laupheim - München Allianz Arena - Holzkirchen (213 km)
Wir hatten eine "Standard" Stadionführung inklusive Erlebniswelt gebucht. Letztere war für die Jungs nicht besonders ergiebig, merke: einem Siebenjährigen und einem Fünfjährigen sagen Namen wie Franz Beckenbauer oder Mehmet Scholl nichts, selbst Bastian Schweinsteiger oder Philipp Lahm interessieren nur am Rande.
Die Führung fand ich sehr gelungen, es waren alle relevanten Orte (PK-Raum, Umkleiden, Spielertunnel) dabei. Der Preis von 19 Euro pro Person ist jedoch äußerst happig.
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| Allianz Arena |
Donnerstag, 6. Juni 2019
Tour d'Autriche - Prolog
Wir wollten nicht ständig mit dem kompletten Gepäck umziehen, daher legten wir größeren Wert auf mehr Übernachtungen am selben Ort. Die Unterkünfte wurden daher strategisch zentral zwischen zwei oder drei Programmpunkten gesucht, sofern möglich.
Die meisten Museumseisenbahnen fahren nur an bestimmten Wochentagen, dies wurde ebenso berücksichtigt wie deren geografische Lage. Weiterhin wurde geschaut, was sich auf den Routen ansonsten noch Interessantes finden würde und wie es sich eventuell in die Tour einbauen ließe.
Daraus ergaben sich einige Streichungen und ein finales Gerüst:
1. Tag (Freitag) Anreise plus Stadionführung Allianz Arena, Übernachtung bei der Schwester in Holzkirchen
2. Tag (Samstag) Anreise nach Klagenfurt (3 Nächte Aufenthalt)
3. Tag (Sonntag) Stainzer Flascherlzug
4. Tag (Montag) Minimundus Klagenfurt
5. Tag (Dienstag) Transfer nach Zell am See (3 Nächte Aufenthalt)
6. Tag (Mittwoch) Murtalbahn Nostalgiezug (Pinzgauer Lokalbahn)
7. Tag (Donnerstag) Zillertalbahn
8. Tag (Freitag) Transfer nach Steyr (2 Nächte Aufenthalt)
9. Tag (Samstag) Waldviertelbahn
10. Tag (Sonntag) Steyrtalbahn + Transfer nach Wien (3 Nächte Aufenthalt)
Anfang Juni ging es los.



























