Posts mit dem Label Tagesausflug werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Tagesausflug werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 12. August 2018

Härtsfeldbahn Bahnhofsfest

Die Härtsfeldbahn stand bereits seit einiger Zeit auf der ToDo-Liste für einen Besuch und das diesjährige Bahnhofsfest war ein willkommener Anlass für eine Stippvisite. Gut eine Stunde Fahrzeit bis zum Zielort ist auch okay, wenn man Dampfloks mag und mal etwas anderes sehen will.

Mit viel Glück hatten noch einen Parkplatz in unmittelbarer Nähe zum Geschehen gefunden. Normalerweise sind ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden, jedoch wurde die Fläche für ein Oldtimer-Treffen benötigt. Hier gab es ebenfalls reichlich altes Blech zu sehen.

halbe Dampflok
Die Härtsfeldbahn nennt augenscheinlich zwei Dampfloks ihr eigen, wovon eine momentan betriebsbereit ist. Dazu gibt es "Jumbo", eine Diesellok, sowie zwei Dieseltriebwagen (davon einer betriebsbereit).

Durch diese hohle Gasse..
Die Streckenführung ist sehr schön, während der stündlich durchgeführten Pendelfahrten (Zweizugbetrieb, abwechselnd Dampflok und Dieseltriebwagen) wurden auch die Oldtimer und historischen Traktoren parallel zur Strecke ausgefahren, sodass sich ein stimmiges Bild aus früheren Zeiten zeichnete. Leider war die zum Bahnhofsfest befahrene Strecke reichlich kurz (nur ca. 2 Kilometer).

schöner alter Triebwagen
Die Bewirtung war okay. Kritikpunkte waren die Abrechnung per Tablet, welches offensichtlich nicht so tat wie die beiden Herren, die es bedienten, es gerne gewollt hätten. Somit ergaben sich unnötig lange Wartezeiten. Das Speiseangebot war mir persönlich auch zu einseitig, es gab Wurst, Wurst oder Leberkäs.

Haltepunkt

Trivia Härtsfeldbahn
Spurweite 1.000 mm
Streckenlänge 2,0 km
Vmax ca. 25 km/h
Fahrtzeit hin & zurück total ca. 45 Minuten
Bewertung 4 Sterne

Dienstag, 1. Mai 2018

Tagesausflug in den Schwarzwald

Am heutigen 1. Mai wurde die Sauschwänzle-Bahn im Schwarzwald besucht, da sie einerseits sehr positiv bewertet wird und sich andererseits gerade noch als Ziel für einen Tagesausflug eignet. Der Fahrplan sah für diesen Tag zwei Fahrten vor, eine vormittags, eine nachmittags, und nach ein wenig Diskussion und Überlegungen entschieden wir uns für die Vormittags-Fahrt, welche um 10:10 Uhr ab Blumberg losgehen würde.

Um ca. 7:20 Uhr saßen alle pünktlich im Auto. Die Fahrt dauerte insgesamt etwas mehr als die veranschlagten zwei Stunden, sodass wir rechtzeitig vor Ort waren. Die Schlange am Fahrkarten-Schalter brachte uns nochmals etwas mehr als eine Viertelstunde Wartezeit ein, sodass es zeitlich ziemlich genau passte.

Der erste Eindruck vor Ort war sehr positiv: Direkt am Kreisverkehr ist der Bahnhof, der Zug war bereits abfahrbereit eingereiht und nicht zu übersehen. Eine ausrangierte alte Köf wies den Weg zum Parkplatz, auch das angeschlossene Bahnmuseum sowie der Bahnshop sind untrügliche Indizien, dass man sich nicht verfahren hat. Außerdem ist alles sehr gut ausgeschildert und dank des einheitlichen Designs der Hinweise sehr schnell zu finden.

Das Verkaufspersonal war wie alle anderen Mitarbeiter angenehm höflich und zuvorkommend und die gekaufte Fahrkarte sieht toll aus, ein schönes Souvenir. Etwas irritierend fand ich die feste Vergabe von Sitzplätzen im überwiegend leeren Zug, macht aber sicher Sinn an Tagen, an denen viel los ist.

Die Lokomotive ist ein Vierkuppler der Baureihe 86, sie läuft unter der internen Betriebsnummer 262. Die Waggons waren teils alte dreiachsige Umbauwagens, teils vierachsige Stahlwagen, zumindest soweit ich das sehen konnte. Die Polsterung war original, sprich in die Jahre gekommen. Die Sauberkeit.. eine Dampflok produziert naturgemäß Emissionen und von CO2-Neutralität kann nicht die Rede sein, das macht ja einen Gutteil des Charmes aus. Jedoch finde ich, dass die Waggons auch unter Berücksichtigung dieser Umstände gerne etwas sauberer sein durften.

Die Fahrt an sich war ganz nett, unterwegs wurden aus dem (etwas krächzenden) Lautsprecher interessante Fakten zur Bahn abgespielt. An den Haltepunkten konnte man nicht aussteigen, dafür war der Aufenthalt stets zu kurz. Alles in allem war es ganz nett, leider konnte der sehr gute erste Eindruck nicht gefestigt werden und es fehlte ein wenig der Charme. Die insgesamt viereinhalb Stunden Reisezeit haben sich leider nicht restlos gelohnt.

Trivia Sauschwänzlebahn
Spurweite 1.435 mm
Streckenlänge ca. 26 km
Vmax 50 km/h
Fahrtzeit hin & zurück total ca. 90 Minuten
Bewertung 3 Sterne