Freitag, 28. Juli 2017

Dritte Etappe: Miniatur Wunderland - Appartements Schleiblick (140 km)

Morgens um 6 ging der Wecker, schnell duschen, die Jungs fertig machen, frühstücken, auschecken und ab in die Speicherstadt! Es war mein dritter Aufenthalt im MiWuLa, dank online gebuchter Tickets und Ankunft um 8:30 Uhr ging alles ruck-zuck.

Das MiWuLa ist immer eine Reise wert, der neue Abschnitt Italien ist der Hammer und auch der Flughafen noch immer ein absoluter Hingucker.

Italien mit "La Vialla"

Gegen halb vier mittags waren wir durch, die Fahrt weiter an die Küste dauerte nochmals knapp 3 Stunden wegen Baustelle. Auch hier haben die Jungs wieder toll mitgezogen, wenn das nur in der Modellbahn-Ausstellung so gut funktioniert hätte...

Völlig verwackelt, ist der Millenium Falcon überhaupt erkennbar?

Das Ferienappartement #6 Schleiblick (www.schleiblick.de) ist gerade so ausreichend, im Wohnzimmer gibt es keinerlei Rolladen oder Verdunklungsmöglichkeit. Die Jungs wollten mal wieder nicht einschlafen, schlussendlich wurde aber auch dieser Tag erfolgreich absolviert.

Ich bin mir sicher, dass hier irgendwo der Hund begraben liegt!

Morgen ist endlich mal wenig Autofahrt angesagt.

Zweite Etappe: Blankenrath - Hamburg (590 km)

Die Fahrt an sich verlief im Großen und Ganzen sehr unkompliziert. Alle drei Jungs haben super mitgezogen, es gab nur zwei kurze Pausen auf dieser langen Strecke, weil der Krümel Hunger hatte. Das Einchecken war ebenfalls sofort passiert - und dann passierte es: beim Einparken in der Tiefgarage habe ich leider einen Betonpfeiler erwischt, sehr ärgerlich! Der Schaden ist zwar nicht immens, aber die Reparatur wird wohl dennoch ordentlich ins Kontor schlagen. Man kann es nicht ändern.

Abends sind wir "noch kurz" mit der S-Bahn zu den Landungsbrücken, mal eben etwas Fish & Chips eingeworfen und wieder zurück zum Hotel und dann war es auch schon gegen neun abends. Die Jungs wollten daraufhin partout nicht einschlafen, das wird was geben.

Mittwoch, 26. Juli 2017

Erste Etappe: Laupheim - Metzingen - Blankenrath (360 km)

Nach dem Frühstück haben wir in aller Ruhe die Familienkutsche beladen (bis unters Dach) und in einer Schlafphase des Kleinen ging es los nach Metzingen. Der erste Teilabschnitt über die Bundesstraße verlief absolut reibungslos.

Wir fahren ca. 2-3x pro Jahr nach Metzingen in die Outletcity, nicht unbedingt wegen der überragend guten Angebote (die es meistens überhaupt nicht gibt), sondern wegen der sehr großen Auswahl und weil man oft doch recht günstig gute Kinderklamotten finden kann. Gestern wurde aber insbesondere meine Frau sehr fündig - das ist auch viel wert auf einer Tour, die sich doch eher ans männliche Publikum richtet..

Die Weiterfahrt in den Hunsrück war sehr schlecht. Der kleine Krümel war mit der langen Autofahrt nicht einverstanden, da er bei der Einkaufstour schon fast alles verschlafen hatte und jetzt keine Lust auf langes Sitzen (bzw. Liegen) hatte. Also haben wir insgesamt drei Pausen eingelegt (die Tour zu Oma und Opa hatte er zuvor schon mit Bravour gemeistert, sonst hätten wir den Trip an die Ostsee so überhaupt nicht geplant). Dazu gab es insgesamt vier große Baustellen und auch ansonsten viel Verkehr auf der Straße, sodass wir statt der laut Navi prognostizierten 2:45 Stunden insgesamt über fünf Stunden unterwegs waren.

Wir haben einige Lehren daraus gezogen: gefahren wird ab sofort nur noch, wenn der kleine Krümel schläft (was er jedoch sehr häufig tut) und der Mittlere ist samt Kindersitz nach vorne auf den Beifahrersitz gewandert, während der Große nun außen und meine Frau hinten in der Mitte beim Kleinen sitzt.

Endlich bei Opa: Fahren mit der Märklin H0

Donnerstag, 13. Juli 2017

Änderung der Route

Anfang der Woche wurden die Unterkünfte gebucht. Dabei haben wir, wo sinnvoll und möglich, zwei Übernachtungen am selben Ort gewählt, um nicht so oft umziehen zu müssen.

Weiterhin haben wir den ursprünglichen ersten Programmpunkt Borkumer Kleinbahn gestrichen, da es auf Borkum auch mit Suche nicht wirklich eine passende Unterkunft mehr gab (merke: mit nunmehr drei Kindern ist man eine Großfamilie, da ist das Angebot schon von Haus aus sehr eingeschränkt) und knapp 5 Stunden Fähre für einen Tagesausflug völlig überdimensioniert sind. Der Trip beginnt deswegen einen Tag später.

Momentane Reiseroute: einmal quer durch Deutschland
Die Reise geht zunächst zu den Schwiegereltern im Hunsrück, danach auf direktem Wege nach Hamburg. Der Hauptteil des Urlaubs wird dann im Norden sein, bevor wir über das uns vom Vorjahr in sehr guter Erinnerung gebliebene Wernigerode wieder zurück nach Laupheim reisen werden.

Freitag, 7. Juli 2017

Sommertour 2017 durch Norddeutschland


Der Große bekam zu Weihnachten das Buch „Wo dampft es noch?“ geschenkt (ISBN 978-3862457489), da er ein großer Fan von Eisenbahnen im allgemeinen und Dampfloks im besonderen ist. Es dauerte auch nicht lange, da kam der erste Wunsch auf: "Papa, diese Eisenbahn möchte ich gerne besuchen." Der (inzwischen) Mittlere sah das naturgemäß genauso.

Norddeutschland ist sicher eine Reise wert, also entwickelte sich die Idee, eine Tour an Nord- und Ostsee zu planen. Dabei soll es zwar viel um Dampfeisenbahnen gehen, aber wir werden sicher auch mal ans Meer fahren oder sonstige Aktivitäten unternehmen. Somit dient Sohnemanns Buch als Grundlage für anstehende Tour von Ende Juli bis Anfang August 2017. 

Die geplante Reiseroute sieht wie folgt aus:
  • Borkumer Kleinbahn
  • Miniatur-Wunderland
  • Angelner Dampfeisenbahn
  • De Lütt Kaffeebrenner
  • Molli-Bahn
  • Rügensche Bäderbahn
  • Harzer Schmalspurbahn
Da wir aus dem Raum Laupheim bei Ulm kommen, beträgt die gesamte Reisestrecke knapp 3.000 Kilometer, verteilt auf 11 Tage.